Vorstand des Fördervereins

Nicole Chollet Häusler

Ich habe meine Kindheit und Jugend in Genf verbracht. Das Geologiestudium hat mich nach Bern gebracht, wo ich heute in einem kantonalen Amt berufstätig bin. Ich lebe in Bolligen zusammen mit meinem Mann und unseren zwei Söhnen im Alter von 14 und 11 Jahren. Beim Älteren wurde eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) diagnostiziert. Aus diesem Grund war sein schulischer Weg für uns als Familie sehr anspruchsvoll. Die lange Suche nach einer Lösung sowie der drohende Schulausschluss trieben uns fast zur Verzweiflung.

Seit August 2019 darf er die OSBe besuchen. Mit dem Eintritt in diese Schule hat er enorme Fortschritte gemacht. Auch für uns als Eltern und Familie bedeutete seine Einschulung in die OSBe eine positive Veränderung. Dort haben wir andere Eltern getroffen, die mit ähnlichen Problemen kämpfen, sowie Lehrpersonen und eine Schulleitung gefunden, die mit uns für unseren Sohn konstruktive Lösungen suchen. Wir werden gehört und dürfen mitreden! Als unsere Familie in einer sehr grossen Krise steckte, wurden wir von der Schule mittels Familienbegleitung unterstützt. Auch das hat uns sehr geholfen und dazu beigetragen, dass wir als Familie wieder Fuss gefasst haben. Deshalb war es für mich sofort klar: Wenn es irgendeine Möglichkeit gibt, mich zu engagieren, damit andere Kinder / Jugendliche / Eltern von den vielen Möglichkeiten der OSBe profitieren können, mache ich mit! Denn ich wünsche mir für alle Kinder und Jugendliche eine Schule, in der sie sich entfalten können.

Philipp Lehmann

Meine Mitarbeit im Förderverein Offene Schule Bern hat etwas mit meiner eigenen Schulerfahrung zu tun. Die Schulzeit war für mich eine Herausforderung, da zumindest einer meiner Lehrer mit mir überfordert war. Dies führte zu einem meiner Leitsätze, was Schule anbelangt: «Vor der Türe ist auch in der Schule!». Ich wurde in der Mittelstufe und teilweise in der Oberstufe häufig aus dem Klassenzimmer gewiesen. Diese Schulerfahrung hat mich geprägt und mich in meiner (schulischen) Entwicklung andere Wege nehmen lassen. Mein Aufwachsen in ländlicher Umgebung gab mir Möglichkeiten Verschiedenes auszuprobieren und Erfolgserlebnisse ausserhalb der Schule zu haben. Auch hat mir mein unterstützendes Elternhaus massgeblich geholfen, mich trotz der schwierigen Schulmomente nicht verzweifeln zu lassen.

Ich habe später in meiner Arbeit in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik erfahren, wie wichtig eine transparente und verbindliche Zusammenarbeit mit den Eltern ist, und wie anspruchsvoll sie in der Praxis zu bewerkstelligen ist. Heute setze ich mich im Förderverein Offene Schule Bern dafür ein, dass eine vertiefte Kooperation mit den Eltern möglich ist, die den Kindern helfen kann, in der Schule wieder Fuss fassen zu können.

Etienne Salvi

Ich kenne die OSBe durch meine Frau, Regula Augsburger. Mich beeindruckt an dieser Schule, wie die Schüler*innen und ihre Eltern anhan ihrer jeweiligen Bedürfnissen unterstützt werden. Aus diesem Grund engagiere ich mich im Förderverein. Von Beruf bin ich Musiklehrer auf der klassischen Gitarre. Von 1999 – 2010 übernahm ich im Vorstand des Verbandes der Lehrer*innen an bernischen Musikschulen u.a. die Funktion des Kassiers.

Meine Muttersprache ist Französisch, ich war von Anbeginn in bernischen, deutschsprachigen Volksschulen. Das Aufwachsen in zwei Sprachkulturen war für mich sowohl eine Herausforderung, als auch ein Bereicherung.

Regula Augsburger

Als Klassenlehrperson und Gründungsmitglied der OSBe erfahre ich immer wieder, wie zentral die Kooperation mit Eltern für die schulische und persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen ist. An vielen Elterngesprächen und vor allem auch an den Elternabenden spüre ich ein grosses Bedürfnis nach Austausch und Verbindung der Eltern untereinander.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Angebote des Vereins für die Eltern eine wertvolle Möglichkeit sein können sich mit Themen auseinanderzusetzen, andere Blickwinkel einzunehmen, Kenntnisse und Fähigkeiten zu entfalten und auszubauen. Als Mutter zweier Kinder hätte ich von Dialog und solchen Anlässen profitiert. Aus diesem Grund unterstütze ich den Förderverein.

Jonas Flury

Als Klassenlehrer und Gründungsmitglied der OSBe führe ich viele Elterngespräche. Dabei erlebe ich die Eltern meiner Schüler*innen als erfahren, reflektiert und sehr unterstützend für meine Arbeit mit ihren Kindern. Ich bin überzeugt davon, dass alle von einem Austausch unter Eltern sehr profitieren können. Ich habe auch wiederholt erlebt, wie eine Intervention einer Familienbegleitperson in belasteten Situationen viel bewirken konnte.

Ich engagiere mich im Förderverein der Offenen Schule Bern, weil ich weiss, dass die vom Verein getragenen Angebote von zentraler Wichtigkeit sind für die erfolgreiche Beschulung von Schüler*innen an der OSBe und für ihre schulische und persönliche Entwicklung.